Witzwort - St. Marien

Witzwort, St. Marien

Witzwort, St. Marien
Witzwort, St. Marien

Die St. Marien-Kirche zu Witzwort 
entstand in ihrer romanisch-gotischen Form um 1420. 
Der Chorraum wurde 1898 abgerissen und im neugotischen Stil wiederaufgebaut. 
Ein hölzerner Glockenturm aus dem Jahr1631 steht auf dem Ostrand der Kirchwarft. 
Im Inneren der Kirche fasziniert der dreiteilige Schnitzaltar, 
der um 1520 gefertigt wurde und der Brüggemann-Schule zuzurechnen ist. 
Der Figuren- und Farbenreichtum des Mittelschreins und der Flügel ist für diese Region einmalig.

Auch die Kanzel aus dem Jahr 1583 verdient besondere Beachtung, 
weil sie mit Korb und Schalldeckel eindrücklich den sogenannten Eiderstedter Kanzeltypus repräsentiert. Gegenüber der Kanzel steht der Taufstein. 
Er wurde Ende des 15. Jahrhunderts aus Namurer Marmor gefertigt. 


Über der Taufe hängt ein Triumphkreuz. Es stammt, wie das Kruzifix über dem Altar, aus dem frühen 14. Jahrhundert. 
Die beiden Kreuze waren somit schon in sakralen Gebäuden beheimatet, 
die der heutigen Kirche vorausgingen und deren Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen.

Von Ostern bis zum Reformationstag ist die Kirche tagsüber für Besichtigungen geöffnet.



Ansonsten kann ein Kirchenschlüssel im Pastorat entliehen werden.