Theodor-Mommsen-Gedächtnisstätte, Am Markt 4, Tel.: (0 48 62) 172 67.
Für seine Römische Geschichte wurde Theodor Mommsen 1902 als erster Deutscher mit dem Literaturnobelpreis geehrt.
Treffpunkt Oldenswort", das ehemalige "Haus des Gastes" wurde am 25.01.2009 wiedereröffnet!
Das frisch restaurierte Haus aus dem Jahre 1610 hat einiges zu bieten.
Die ständigen Ausstellungen mit Werken der Oldensworter Künstler wie
der Schriftstellerin Thusnelda Kühl (1872 - 1935) und deren Bruder
des Malers und Bildhauers Carsten Wilhelm Kühl (1867 - 1964)
Das kleine aber feine Heimatmuseum mit Informationen der Jägerschaft über
das Oldensworter Vorland. Und wechselnde Austellungen junger Künstler.
Treffpunkt Oldenswort - Dorfstraße 31 - 25870 Oldenswort - Tel. 04864 2717044
Öffnungszeiten
täglich (außer Dienstag) 14:00 - 18:00 Uhr (bei Bedarf länger)
ab Ostern täglich (außer Dienstag) 14:00 - 20:00 Uhr
In den Sommermonaten Frühstück 08:00 - 10:00 Uhr
Der Hochdorfer Garten kann als das bedeutendste Gartendenkmal der bäuerlichen Gartenkultur in Schleswig-Holstein angesehen werden. Neben dem Husumer Schlossgarten und dem Künstlergarten von Ada und Emil Nolde in Seebüll ist er der wertvollste nordfriesische Garten.
Ab 1764 entsteht auf einer Fläche von etwa fünf Hektar im Zusammenhang mit dem Bau eines neuen Haubargs ein barocker Garten: vor der Schauseite des Wohnhauses wurde ein vierreihiges Lindenquartier gepflanzt, zwei über 120 Meter lange Lindenalleen rahmten den aus zehn Quartieren gebildeten formalen Garten. Die Hauptachse betonten drei Lindenlauben, die an den Kreuzungspunkten der Quer- und Längswege lagen.
Um 1873 erfolgt der Bau des Schweizerhauses als Sommerhaus, das letzte erhaltene Beispiel seiner Art im Lande. Seit dieser Zeit werden im Garten auch exotische Gehölze angepflanzt.
Ab 1886 wird der Garten um mehrere Obstbaumquartiere nördlich und südlich des barocken Gartens erweitert, und es erfolgt die Anlage einer romantischen Partie im landschaftlichen Stil. Dazu gehört die um 1900 errichtete künstliche Ruine am südlichen Rand, die einem Gemälde Caspar David Friedrichs von der Burgruine des Oybin nachgebildet sein soll. Die Gesamtanlage inklusive Haubarg, Schweizerhaus, Teich mit Brücke und Ruine steht unter Denkmalschutz.
Haus Peters mit verschiedenen Ausstellungen
Museum-Ausstellungen-Galerie-Verkauf.
www.museen-sh.de/inst.php?inst=185
Im historischen Packhaus am Hafen zeigt die Gesellschaft für Tönninger Stadtgeschichte seit 1984 die Ausstellung "Tönning im Wandel der Zeiten". Themen sind u.a. die frühere Besiedlung bis zur Wikingerzeit, das Schloß und die Festung des 17. Jahrhunderts, Schlachtviehexporte nach England, die Eisenschiffswerft sowie die Ortsgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert - das Packhaus ist selbst Zeugnis dieser für Tönning bedeutenden Epoche. Zudem werden Wechselausstellungen gezeigt.
Historisches Packhaus am Hafen, Herrengraben 1, 25832 Tönning, Tel. 04861/6750
www.museen-sh.de/inst.php?inst=187
Öffnungszeit:
Mai-Sept. di-so 14.30-17.30
Museum in Kating, Hochbohmer Chaussee 5, geöffnet: freitags von 14.00 bis 17.00 Uhr
Thema: Vorgeschichte und Neuzeit
Vorgeschichtsfunde, Versteinerungen
Haus- und Hofgeräte der Großeltern
Cafe´Alte Schule 04864 1000 820
Authentische Sammlung in denkmalgeschützter Schule von 1874
www.cafealteschule.de
www.museen-sh.de/ml/inst.php?inst=2001
Leuchttum mit historischem Stockenstieg
Der Leuchtturm Westerheversand, das Wahrzeichen der Halbinsel Eiderstedt, ist wohl der bekannteste und schönste Leuchtturm Deutschlands. Der Leuchtturm, flankiert von den einstigen Wärterhäuschen, liegt auf einer Sandbank vor dem gleichnamigen Ort Westerhever. Er wurde im Jahre 1906 auf Westerheversand rund 1km vor dem Seedeich auf einer 4m hochen künstlichen Warft errichtet. Als Fundament dient ein Betonsockel auf einer Pfahlgründung aus 127 schweren, langen Eichenpfählen. Der Turm selbst besteht aus 608 miteinander verschraubten insgesammt 130 Tonnen schweren gußeisernen Platten. Innerhalb des Turmes befinden sich neun Stockwerke. Zwischen Gründung und Turmsockel liegt eine Hohlkammer aus Stahlbeton, sie diente damals als Wasservorratstank für den Leuchtturmwärter.
Das Leuchtfeuer wurde nach 2 Jahren Bauzeit, im Jahre 1908, in Betrieb genommen. Die Lichtquelle war damals eine Kohlelichtbogenlampe, die notwendige Betriebspannung von 70 V Gleichstrom erzeugten zwei Generatoren die mit Dieselaggregaten angetrieben wurden. Ausserdem standen Pufferbatterien für einen unterbrechungsfreien Betrieb bereit. Im Jahr 1951 wurde das Leuchtfeuer an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.
1975 wurde des Leuchtfeuer Westerhever modernisiert, die Lichtbogenlampe wurden durch 2000 Watt Xenon Hochdruck Entladungslampen mit einer Lichtstärke von 183 000 Candela ersetzt.
Die Leuchtturmwärter die ihren Dienst auf dem Leuchtturm taten, gibt es heute nicht mehr, der Leuchtturm wird von Tönning aus ferngesteuert.
Heiraten im Westerhever Leuchtturm ist dafür immer beliebter geworden. Jeden Freitag Vormittag von April bis September dient der Turm als Trauzimmer. Hierbei muß man allerdings auf viel Komfort verzichten und sich max. 9-10 Personen beschränken. Der Weg zum Turm geht nur zu Fuß, mit Fahrrad oder Kutsche. Weitere Auskunft (04862) 1000132 - Amt Eiderstedt
Die Leuchtturmwarft ist über einen ausgewiesenen Weg von Westerhever aus zu Fuß oder mit dem Fahrad zu erreichen. Hin- und Rückweg dauern ca. eineinhalb Stunden. Etwas abkürzen kann man nur als Fußgänger, wenn man den historischen Stockenstieg vom Leuchtturm zum Deich benutzt. Der Pfad mit den drei Brücken ist vor kurzem neu instandgesetzt worden. Mit einer Länge von über 1km ist der Stockenstieg ein wichtiger Bestandteil des Leuchtturms. Dieser mit Klinkern gepflasterte Fußwegwar war ehemals der einzige befestigte Zugang zum Leuchtturm. Er wurde 1992 in das Denkmalbuch des Landes Schleswig-Holstein eingetragen und gehört zum Nationalpark Wattenmeer.
Der Turm kann nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden. Bei klarem Wetter erhält man einen unvergesslichen Ausblick auf die Sandbank vor St. Peter-Ording und die Halligen. Info Tel. 04865/1206
Haubarg Holmhof im St. Johanniskoog auf Eiderstedt
Der St. Johanniskoog, benannt nach dem Schutzheiligen der Poppenbüller Kirche, wurde bereits im 12. Jahrhundert von einem etwa anderthalb Meter hohen Sommerdeich umgeben. Unweit westlich von Poppenbüll entstand erst 300 Jahre später um 1460 der nach dem Holmhof benannte Holmkoog. Die durch die Gewinnung des Heverkoogs 1437 vom Meer abgeschnittenen Priele mussten erst verlanden, bevor mit der Gewinnung des Holmkooges begonnen werden konnte. Der Haubarg Holmhof entstand 1870, nachdem ein älterer an gleicher Stelle abgebrannt war. Er gehört zu den wenigen Haubargen, die von acht Ständern getragen werden. Entgegen der üblichen Bauweise wurde das Wohnhaus separat errichtet und ist mit dem Haubarg durch einen Zwischengang verbunden. Heute werden nur noch Teile des stattlichen Gebäudes landwirtschaftlich genutzt. Der Eigentümer, Nicolai Reeder, hat von den 50 Hektar Eigenland 15 Hektar verpachtet. Auf der Restfläche werden Schafe und Ammenkühe gehalten. Der Denkmal geschützte Haubarg wurde kürzlich neu mit Reet eingedeckt.