Eiderstedt wird geprägt durch die große Anzahl der Kirchen auf kleinem Raum: 18 historische Kirchen für etwa 14 000 evangelische Christen sind ein besonderes Kulturerbe, eine besondere Verantwortung und manchmal auch eine große Herausforderung.
Drei Harden, Utholm, Eiderstedt und Everschop fügten sich zur Halbinsel, die später Eiderstedt genannt wurde, zusammen. Den Anfang des Kirchenbaus machten drei Hauptkirchen, für jede Landschaft eine: für Utholm Tating (1103), für Everschop Garding (1109), für Eiderstedt Tönning (etwa um 1120). Fast alle übrigen Kirchen wurden in den nachfolgenden Jahrzehnten gebaut. Auf der Halbinsel Eiderstedt blieben die Bauern unabhängig, sie erkauften sich ihre Freiheiten und zeigten ihren Wohlstand auch in der Anzahl ihrer Kirchen.
Heute wird Eiderstedt zunehmend vom Tourismus geprägt. Der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer umgibt Eiderstedt mit seiner reichhaltigen Vielfalt, die großen Sandstrände vor St. Peter-Ording laden zum Entspannen und Baden ein und das gesunde Klima trägt zu einem erholsamen Urlaub bei.